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Über Ethos, Pathos und Logos: Was Aristoteles und Steve Jobs gemeinsam haben

Aktualisiert: 19. März 2018


[ Eine Analyse von Steve Jobs´ Rhetorik: Es gibt Menschen, die mit ihren Reden tausende Zuschauer in ihren Bann ziehen können. Steve Jobs war sicher einer von ihnen. Denn tatsächlich geht Jobs – der 2011 verstorbene Mastermind von Apple – nicht nur als genialer Erfinder in die Geschichte ein, sondern auch als Visionär und

Rhetorik-Genie, dessen öffentliche Auftritte wie heilige Messen inszeniert und von den Zuhörern auch so aufgenommen wurden.


Wie ihm das gelang, haben jetzt die beiden britischen Autoren Loizos Heracleous und Laura Klaering analysiert. Das Paper "Charismatische Führung und rhetorische Kompetenz: Eine Analyse von Steve Jobs´ Rhetorik", veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Group & Organization Management", erklärt, warum sich fast niemand der Überzeugungskraft dieses Mannes entziehen konnte.


Ihre Kernthese: Jobs bediente sich vor allem dreier einst vom antiken griechischen Philosophen Aristoteles beschriebenen Kommunikationstechniken: Ethos, Pathos und Logos.


Mit Ethos ist in diesem Zusammenhang das eigene Image als moralische Instanz gemeint, mit Pathos die Fähigkeit, selbst emotional zu wirken und mit Erfolg an die Gefühle des Publikums zu appellieren. Logos schließlich bezeichnet den überzeugenden Gebrauch rationaler, logischer Argumente.


Interessiert? Hier ist das Paper: LINK ]


Quelle Inhalt heracleous: LINK

Quelle Bildmaterial: istockphoto

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