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Silicon Germany?

Fujitsu eröffnet Digital Transformation Center in München_

[ Die digitalen Technologien sowie die Möglichkeiten, die durch die Digitalisierung geschaffen werden, entwickeln sich rasant. Der japanische Technologiekonzern Fujitsu – dessen Produkt- und Dienstleistungs-Schwerpunkte auf Informationstechnologie, Telekommunikation, Halbleiter und Netzwerke liegen – hat nun auf diese Entwicklung reagiert und eröffnet das sogenannte Digital Transformation Center, ein Industrie 4.0 Kompetenzzentrum, in München.


Das Zentrum bietet eine Plattform, auf der verschiedene Experten zusammenkommen und ihre Fachkenntnisse im kreativen Austauschprozess in neue Ideen, digitale Strategien und konkrete Pläne umsetzen können. Gemeinsam mit seinen Kunden will der asiatische IT-Riese hier innovative Lösungen für die digitalen Arbeitsplätze und -prozesse von morgen entwickeln.

„Besonders im Mittelstand sowie im Kontext der Industrie 4.0 wird das Bündeln von Kompetenzen über Unternehmensgrenzen hinweg – das sogenannte Co-creating – in Zukunft immer mehr gefragt werden. Mit unserem Co-creating-Programm befähigen wir Unternehmen, neue Chancen zu identifizieren und aktiv zu ergreifen anstatt Entwicklungen passiv und reaktiv zu verfolgen“, erklärt Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe von Fujitsu.

Doch wie funktioniert die Ko-Entwicklung innovativer Lösungen in Fujitsus DTC im Detail? Dazu sagte Duncan Tait, Senior Vice President und verantwortlich für Fujitsus Geschäfte in Amerika und EMEIA, es gehe darum, intime Einsichten in das Geschäft der Kunden zu gewinnen, zu lösende Probleme aus Sicht der betroffenen Mitarbeiter und des Unternehmens zu formulieren und anschließend gemeinsam neue Lösungen zu erarbeiten, die meist technisch unterlegt sind, dies aber nicht unter allen Umständen sein müssen. Möglich ist, neben den Vertretern des Kunden und von Fujitsu auch Dritte einzubinden, wenn dies zur Bearbeitung der Themen sinnvoll ist.

Bislang waren Center dieser Art nur in Japan im Einsatz. Mit der Eröffnung des neuen DTCs baut Fujitsu sein Co-creating-Programm für schnellere digitale Transformation weiter aus. Ab Juni soll das Münchner Kompetenzzentrum – in enger Zusammenarbeit mit IoT-Experten aus Japan – die Arbeit von rund 300 Experten koordinieren.


Während Barcelona als die Mobile Capital Europas gilt, entwicklet sich München immer mehr zur europäischen Hauptstadt für Industrie 4.0 und IoT (Internet of Things). Mit Fujitsu wählt ein weiterer Konzern München als Hauptsitz für seine Industrie-4.0-Bemühungen in Europa. Dabei befindet sich das Unternehmen in guter Gesellschaft, denn unter anderem mit Microsoft, IBM Watson IoT, Accenture IIoT Innovation Center und Huawei haben bereits weitere namhafte Unternehmen die bayerische Landeshauptstadt als Zentrum für ihre europäischen IoT- und Industrie-4.0-Aktivitäten ausgewählt. ]


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